Exfeind – „Zwei Punkt Null“ (VÖ 13.03.2020)

Label: Trisol Music Group

Nach zwei Jahren hat der Solokünstler Lian Exfeind sein neues Album „Zwei Punkt Null“ raus gebracht.

Im gleichen Musikstil, nämlich dem Electronic Rock, wie schon „Nummer eins“ (VÖ 2018) erschien, ist auch das zweite Album aufgebaut.

Im Vorfeld wurden bereits vier Singleauskopplungen veröffentlicht, da konnte man sich schon einen Vorgeschmack holen.

Tracklist:
1. Wie ein Boss
2. Tief in der Nacht
3. Keyboardkrieger
4. Unleash me
5. Viel zu spät
6. Auch ohne dich
7. Exzess
8. In Dunkelheit vereint
9. Sternenmeer
10. Graue Sonne

Ich habe direkt mal rein gehört und möchte euch die Inhalte der Songs, in meiner Interpretation, näher bringen, damit ihr wisst, welche Themen auf euch zu kommen.

1. Wie ein Boss: Wenn ich den Song höre, sehe ich ein Hochhaus, einen hochkarätigen Schlipsträger mit feinem Anzug, schicken und aalglatten Lederschuhen und natürlich nicht zu vergessen den Aktenkoffer. Der Song enthält, für mich, viel Ironie für das Sichtbare in unserer Gesellschaft.

2. Tief in der Nacht: In der Nacht sind viele Geheimnisse verborgen. Sie kann dich beschützen oder aber auch Etwas beschützen. Alles was nicht sichtbar sein soll, wird auch nicht gesehen. Und in deinen Träumen bist nur du allein, wenn du das willst.

3. Keyboardkrieger:  In dem Song geht es um die Aktivitäten in der virtuellen Welt. Wenn du stundenlang am PC sitzt und z. B. Spiele spielst, dann bist du unbesiegbar und stark oder wenn du z. B. chattest, dann bist du offen und kannst flirten. Online kann sich jeder verstellen. Aber bist du das wirklich? Nein!

4. Unleash me: (deutsch: entfessle mich)
Hier hat sich ein englischer Song rein gemogelt. Ich musste mehrfach hinhören, um den Inhalt zu verstehen. Der Refrain ist deutlicher, als die Strophen zu verstehen.
Er ist von ihrem Wesen (zählt hier einiges auf) verzaubert bzw. gefangen und bittet im Wesentlichen darum: Entfessle mich, lass das Biest in mir frei, küss mich, beiß mich, befreie mich…

5. Viel zu spät: Nichts ist für die Ewigkeit. Auch wenn du gedacht hast, du hast DEN Partner gefunden, gibt es keine Garantie fürs Zusammenbleiben.

6. Auch ohne dich: Ein weiterer Song über die verlorene Liebe. Das Leben geht weiter, ob mit dir oder ohne dich.

7. Exzess:  Lass doch einfach mal „die Sau raus“! Erlebe quasi einen exzessiven Abend. Denk nicht an morgen, sondern durchlebe die Nacht, als wäre es die Letzte. Tanze, spüre die Musik und den Beat und lass den Boden beben.

8. In Dunkelheit vereint:  Ein Lied über die Liebe zwischen Mensch und Vampir. Perfekte Haut, perfektes Haar und trotzdem verletzlich. Mit einem Biss in der Dunkelheit sind sie bzw. sind du und ich für alle Zeit vereint.

9. Sternenmeer: Irgendwann wirst du deine Flügel öffnen, zu den Wolken und weiter in den Himmel fliegen. Dann bittest du die Sterne dich zu wärmen. Sie sind so klar und so vollkommen und bald gehörst du irgendwann zu ihnen.

10. Graue Sonne:  Hier geht es um die Industrie und auch die Technologie. Die Menschen werden von Maschinen ersetzt. Wenn du ein Sklave der großen Unternehmen bist, im Akkordbetrieb arbeitest, hast du keine Möglichkeit mehr die richtige Sonne zu sehen, weil du immer mehr abliefern musst.

Fazit:
Wer auf Electronic Rock im Stile von Megaherz steht, ist bei Exfeind genau richtig. Ich bin eher ein Fan der klassischen Rockklänge.

Die ersten drei Songs haben mich textlich abgeholt. Danach wurde es inhaltlich, für mich, etwas schwerer zu verstehen. Ich persönlich finde das Album im Ganzen etwas eintönig, da alle Lieder im gleichen Stil aufgebaut sind. Mir fehlt ein wenig die Abwechslung.

Aber das ist natürlich alles reine Geschmacksache. Höre mal rein, kauf dir „Zwei Punkt Null“ und mache dir selbst ein Bild von dem Album!

Hier findest du Exfeind:

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